Anderswelt

Hier das Vorwort von Doris Wenzel:


Es gibt viele Märchen und Sagen, in denen Wichtel, Zwerge, Elfen, Feen, Nixen und andere Fabelwesen eine wichtige Rolle spielen. Schon von Kindheit an waren die Gestalten dieser Geschichten keine Erfindung für mich, sondern lebendige Realität, wenn ich sie auch nicht mit den Augen sehen konnte. Sie lebten im Wald, auf den Wiesen, im Wasser, im Feuer und in der Luft und waren allgegenwärtig.
 
In meiner Jugend waren sie dann nicht mehr so präsent, da gab es andere Wichtigkeiten, aber als meine Kinder klein waren und ich ihnen Geschichten erzählte und die Natur zeigte, waren alle wieder da. Im Waldorfkindergarten lebten diese Wesen ganz selbstverständlich im täglichen Umgang mit den Kindern. Sie bereicherten auch das Spiel der Kinder zuhause, manche selbst gebastelt.

Auf meinen späteren Auslandsreisen und Wanderungen in der Natur, im Bewusstsein der Anwesenheit dieser Elementarwesen, geschah es immer häufiger, dass mein Auge im Stein, in den Bäumen, in den Wolken, im Feuer und auch im Wasser Gesichter entdeckte, die oft so verblüffend waren, dass ich sie ganz fasziniert im Bild festhalten wollte. So begann ich, wo immer ich ging, diese Gesichter oder Formen zu fotografieren. Auf diese Weise entstand in mehreren Jahren eine große Sammlung von Gesichtern, Erscheinungen, Kuriositäten und auch Fotos mit Orbs, die ja die Präsenz von Wesen einer anderen Dimension erahnen lassen. Mit der Zeit schulte ich mein Auge so, dass ich an vielen Stellen Wesen erspürte und sie sah. Dadurch  konnte ich auch kleine Scherze der Kobolde und Gnome aufs Bild bringen.

Die wichtigste Voraussetzung dafür ist es, davon auszugehen, dass wir nicht allein sind, wenn wir allein sind. Wenn wir hinausgehen mit dem Wissen, es lebt vieles mit uns, was zwar wirkt, aber nicht sichtbar ist, weil es eine andere Schwingungsfrequenz hat wie unsere Körper und Materialien. Dann ist es am besten, wenn wir aus dem Herzen anfangen zu spüren. Da wo uns plötzliche Freude und Wohlgefühl überkommt, wir ohne Grund stolpern, sich ein Ästchen oder ein Blatt bewegt, obwohl es windstill ist, ein Schmetterling uns ganz nah kommt oder es in der Nase oder im Nacken kribbelt, können wir als Hinweis auf die Präsenz von Elementarwesen ansehen. Sie freuen sich unendlich, wenn wir ihre Anwesenheit für möglich halten und noch mehr, wenn wir den Wunsch haben, mit ihnen zu kommunizieren.
Manchen macht es wohl großen Spaß, uns ein bisschen zu foppen und mit uns Schabernack zu treiben. Sie zeigen sich  in der Materie durch uns bekannte Formen. Das soll uns ihr Dasein näher bringen und uns ermutigen, mit ihnen in einen inneren Kontakt und Dialog zu treten. Sie haben uns viel zu sagen, denn sie sind oft sehr alte weise Wesen, die von Mutter Natur viel mehr wissen, als wir uns überhaupt vorstellen können. Inzwischen gibt es schon viele Erfahrungsberichte über die Heilkraft und die wirklich kraftvollen Hilfen von Elementarwesen unterschiedlichster Bereiche und Zuständigkeiten. Darüber gibt es inzwischen eine große Vielfalt an Informationen. Im Anhang finden Sie dazu ein Literaturverzeichnis.

Mit diesem Buch möchte ich alle, die Interesse an dieser meist unsichtbaren Welt der Elementarwesen haben, ermutigen, genauer hinzuschauen. Sie finden Fotos der unterschiedlichen Elemente aus verschiedenen Ländern der vergangenen sieben Jahre. Falls das Wesen für Sie nicht beim ersten Betrachten der Bilder sichtbar wird, verzagen Sie nicht. Beim mehrmaligen Schauen springt Ihnen mit der Zeit der Gnom oder der Steinbeißer gleich entgegen.

Jetzt wünsche ich Ihnen viel Freude beim Entdecken der Wunder, die sich denen zeigen, die aufmerksam durch die Natur und durchs Leben gehen.

 

Hardcover, 21 x 21 cm, 66 Seiten

ISBN 978-3-940974-14-3

VK € 19,80